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Lösungsorientiertes
Gespräch LOG

Das lösungsorientierte Modell geht von folgender Annahme aus: Die Lösung steht im Brennpunkt. Die Erklärung für ein Problem ist primär nicht notwendig. Die Lösung beinhaltet die Erklärung. Sonst wäre sie keine Lösung.

Was ist LOG Ziel ist es, mit dem Patienten den Beginn des Lösungsweges zu finden. Die Aufgabe des Gesprächsleiters ist demnach nicht die Bearbeitung eines Problems, sondern das gemeinsame Herausfinden eines Lösungsweges, den der Patient allein beschreiten kann.

Schematischer Ablauf
eines LOG

 

Die Zielfrage: "Was muss in dieser Stunde geschehen, dass du am Ende sagen kannst, es hat sich gelohnt?"
Die Wunderfrage: Stell dir vor es passiert über Nacht ein Wunder, woran merkst du es am nächsten Morgen?"
Frage nach den Ausnahmen: "Gibt es Momente in deinem Leben, wo das Wunder schon ein wenig stattfindet?"
Frage bei nicht-mehr-Ziehlen: Was tust du stattdessen?
Skalierungsfrage: Auf einer Skala von 1-10.... "Wo bist du jetzt? Wohin möchtest du mindestens kommen? Woran merkst du dass du von 2 nach 3 gekommen bist?"
Erkundungsfrage: "Was würde deine Mutter, dein Lehrer sagen, wie du von 2 nach 3 kommen kannst?"
Der Unterbruch: Es wird ein Feedback erarbeitet (Anerkennung und Anregung).
Anerkennung und Anregung geben.

Hilfreiche Sprache

 

Kreiere eine Ja-Atmosphäre und bleibe dabei.
Übe dich im Nicht-Wissen.
Verwende des Andern Schlüsselwörter
Verführerische Sprache: Wie wäre es, wenn du....
W-Fragen: Wer, wo wie wann aber nicht warum.
wie-kommt-es-Fragen an Stelle von warum.
Nimm-an-Fragen. - Was wäre dann?
Was tust du statt dessen? (Bei Negativzielen)
Frage nach den Unterschieden.
Du musst gute Gründe dafür haben, dass....

Wochen- und
Tagesziele

Die Ziele werden:
- positiv formuliert (ich will...., statt: ich will nicht mehr...)
- prozesshaft formuliert (ich will x machen, statt: ich will Eigenschaft z verlieren)
- zeitdefiniert formuliert (ich will als erstes y machen)
- spezifisch formuliert (ich will x machen, statt: ich will z werden)
- personbezogen formuliert (ich will x machen, statt: n soll y machen)
- im Wortschatz der Klienten formuliert.

Hintergrund

Das lösungsorientierte Modell wurde vom Amerikaner STEVE DE SHAZER und seiner Frau INSOO KIM BERG im Rahmen der Psychotherapie entwickelt.

Anwendungsfelder  • Zur Schulung und Teamentwicklung an sozialen Institutionen, in der Wirtschaft, im Gesundheitswesen, in der Erwachsenenbildung
• Im täglichen Unterricht mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
• Im Mutter- und Fremdsprachunterricht auf allen Stufen
• In der Gewaltprävention und in der Gesundheitsförderung (Suchtprävention) mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und in der Schulsozialarbeit
 
Workshop-Leitung  

Georg Streit, geboren 1957, aufgewachsen und Primarlehrerausbildung in Spiez, Unterrichtstätigkeit seit 1977, heilpädagogische Ausbildung Zürich 1980 (Pädagogik für verhaltensauffällige Kinder), über 20 Jahre Klassenlehrer KKB und KKA in den Schulheimen Kehrsatz und Erlach. Verschiedene Projekte für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. ICT-Kursleiter F2, Zur Zeit tätig in der Integrativen Förderung als ambulanter Heilpädagoge in Köniz (3.-9. Schuljahr)
Adresse: Amthausstöckli, 3235 Erlach tel: 032 338 28 75
Email: g.streit@gmx.ch